Thorbjørn Risager & The Black Tornado Freitag, 6. Dezember 2019

Thorbjørn Risager & The Black Tornado – seit 15 Jahren auf Tour
Sind sie eine Bluesband, eine Rockband oder eine Soulband?
Und wie zum Teufel spricht man denn Risager aus?
Und wo findet man bloß den Buchstaben ø auf der Computertastatur?

Seit vielen Jahren sind sie nun einer von Dänemarks führenden musikalischen Exportschlagern. Und obwohl
viele Menschen in den 21 Ländern, in denen die Band schon gespielt hat, immer noch nicht wissen, wie
man den Namen des Sängers ausspricht oder welchem Genre ihre Musik denn nun zuzurechnen ist, werden
sie dennoch immer populärer. Und so heißt es an den Türen oder auf den Webseiten der Clubs, die sie
gebucht haben, immer häufiger: „Ausverkauft”.
Einige der Hauptfaktoren hinter dieser Erfolgsgeschichte sind Beständigkeit, Originalität und Freundschaft –
aber selbstverständlich ist die Musik vor allem von Thorbjørns Stimme geprägt, die Kritiker in der ganzen
Welt schon zu allen möglichen Vergleichen animiert hat. Dabei gibt es natürlich nur einen Weg, um sich
selbst einen Eindruck zu verschaffen: über die Ohren! Und da die Band regelmäßig neue Alben
herausbringt, neue Livevideos auf ihrer Homepage und auf Facebook postet und in unzähligen Clubs und
auf Festivals spielt, ist es nicht sonderlich schwer, sich von den erstaunlichen Qualitäten der Stimmbänder
von Herrn Risager zu überzeugen.
Doch was wäre er ohne jene stets tight agierende Band, in der es seit dem Start im Jahr 2003 lediglich zwei
Umbesetzungen gegeben hat? Und obwohl Thorbjørn die meisten Songs schreibt, entstehen die
Arrangements, die ihnen den typischen Risager-Sound verpassen, im Proberaum der Band in Vesterbro im
Herzen von Kopenhagen. Dabei orientieren sich die Bläsersätze nicht an gängigen Standardriffs, und ein
weiteres Charakteristikum ist der dynamische Aufbau vieler Songs: von einem sparsam instrumentierten
Intro mit „nackter“ Stimme hin zu einer Wucht, die einen fast aus den Schuhen haut (ja, sie heißen nicht
umsonst The Black Tornado!).
Im Pressetext zu „Change My Game“, dem letzten Album der Band, hieß es:
In Zeiten, in denen die Musikindustrie von Technologie bestimmt wird, ist Change My Game ein Album, das von
der Chemie zwischen Menschen lebt, die mehr als 800 Shows in 21 Ländern von Kanada bis Indien miteinander
gespielt haben. Als Menschen, die sehr an die Kraft von Live-Musik glauben, kommen Thorbjørn und die Band
2017 mit Change My Game auf Tour. Mit einem Terminplan, der sie rund um den Planeten führt, werden sie es
überall ordentlich krachen lassen und viele neue Fans hinzugewinnen. Thorbjørn Risager & The Black Tornado
spielen derzeit auf dem Höhepunkt ihrer 14 Jahre währenden Karriere. Vielleicht haben Sie gedacht, dass die
Band mit Too Many Roads schon ihren Zenit erreicht hat. Mit Change My Game allerdings gibt es nur eine
Richtung – weiter nach oben …
Und so urteilten andere:
Mit windgegerbter Stimme, knackig konzentrierten Gitarrensoli und der Energie seiner siebenköpfigen, von
Bläsern dominierten Band The Black Tornado im Rücken verpasst der Mann aus Kopenhagen dem
geschichtsträchtigen Sound des Blues einen topmodernen Schliff. „Too Many Roads“ ist sein achtes Album und
sein bisheriges Meisterstück. Mit scheinbar leichter Hand verknüpft Risager vor Spannung knisternden Blues-
Rock, treibenden Boogie und emotionsgetränkten Soul. Und er demonstriert mit feinen Nuancen bei Produktion,
Songwriting und instrumentaler Ausgestaltung, wie faszinierend vielfältig der Blues heute klingen kann.
(Begründung zur Verleihung eines Jahrespreises 2015 der deutschen Schallplattenkritik für das Album „Too
Many Roads“)
Dass Thorbjørn Risager inzwischen den Sprung vom Insidertipp zu einer festen Größe in der europäischen
Bluesszene gelungen ist, wurde nicht zuletzt durch seine Einladung nach Lahnstein noch einmal unterstrichen.
Und mit einem brillanten und begeistert aufgenommenen Auftritt vermochte sein Septett dann auch den
Nachweis zu erbringen, dass die Projektgruppe Bluesfestival mit ihrer Entscheidung für die Dänen völlig richtig
lag. Eine absolut tight agierende Band, dynamische Grooves, fast durchgängig eigenes Songmaterial, das sich aus
Blues-, R&B-, Rock- und Jazz-Elementen speist, und dazu in den Ansagen durch die einzelnen Bandmitglieder eine
mal mehr, mal weniger stark ausgeprägte Prise Vivi-Bach-Charmefaktor, das alles begeisterte das Publikum bis
hin zu Standing Ovations und machte den „Dänen mit der schwarzen Stimme“ zum faktischen Headliner des
Abends. ( bluesnews 68/2012)

www.risager.info

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