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151 Einträge
Blues Bitch Blues Bitch schrieb am Montag, 23. April 2018 um 14:00:
What’s the secret word for tonight? Tanzstunde! The two guys playing the trombone and sax of the Billy Walton Band, were shaking their hips all night long, like go-go-guys. Then William Paris, the bass player, stepped forward and said to the amused audience, in German and English: »Heute Nacht ist Tanzstunde. Meine Mutti hat gesagt, du sollst zur Tanzstunde gehen. Ich sagte: ›Nein!‹ I was a rebel. I was a rocker. I don’t needed girls. Well, that was a big mistake.« Does humor belong in music? Well, in the case of the Billy Walton Band it does, and not only in words but in the music itself. It was so much fun to listen to this fine band which I missed last year and which no one should miss the following year. It was liberating music, you could just jump for joy. Two girls did just that and danced quite perfectly. Later, as the twist ›Shake your Hips‹ was played the one with the ponytail flying around her head shook her hips like she didn’t ever want to get a Rollator in her later years. Pflegeversicherung, thank you very much. Right on, sister! Billy Walton is a nice man and a good musician, and he likes to quote a lot from The Knack (My Sharona) and My girl (The Tempations) to Bitch (Rolling Stones) and 25 or 6 to 4 (Chicago), and he doesn’t stop there, he improvises on stage and makes fun of himself and of the band members. There was one pretty funny scene when the buffoon of the band, William Paris, said: »It’s someone’s birthday. Which song do you wanna hear?« And a voice from the crowd yelled: »Stairway to Hell!« The quick-witted Paris replied: »That’s where we’re going!« Then Mr Walton began playing the first chords of ›Stairway to Heaven‹ but interrupted himself saying that this is sad song and he has to make it funky because it should be a birthday celebration, and suddenly we heard for two minutes a Reggae cover version of the famous song from Led Zeppelin. What an entertaining evening this was. Sadly, like all good things it had to end eventually.
Dr M Dr M schrieb am Sonntag, 22. April 2018 um 13:38:
Die Zeit ist um, wir müssen aufhören, sagt der Psychoanalytiker in den USA nach 45 Minuten zu seinem Patienten. Nach 45 Minuten beendete auch eine Band aus den USA, Sari Schorr & The Engine Room, den ersten Teil ihres Auftritts. Der zweite Teil hörte sich dann wie der erste Teil an, und die Ankündigung, wonach die Band 50 Songs komponieren wolle, um dann die besten 12 Songs für ein neues Album herauszufiltern, hörte sich phantastisch an (wer schreibt schon 50 Songs in einem Jahr?), aber wenn ein Stück dem anderen gleicht und sich nur in der Lautstärke (mal eher laut, mal eher leise) unterscheidet, erscheint die genannte Zahl als nicht zu hoch gegriffen. Wenn zu Beginn des zweiten Teils der Leadgitarrist Ash Wilson auf sein in den Raum gerufenes »Good Evening« vom höflich eingestellten Publikum ein freundlich-verhaltenes »Good Evening« zurückbekam und dieser von den Zuhörern im Kasernenhofton ein doch gefälligst lauter artikuliertes »Good Evening« abforderte (sie gehorchten willig) wurde spätestens da deutlich und klar, daß es leider kein guter Abend mehr werden konnte. Denn auch seine musikalische Präsentation fiel aufgeblasen und eindruckschinderisch aus. Beim geringsten Saitenzupfen verzerrte sich sein Gesicht so stark, daß man zu glauben anfing, er liege in den Wehen. Er ist ein prämierter Bluesgitarrist; es kommt aber nicht auf Grifftechnik und Schnelligkeit an, sondern auf das gewisse Etwas, das nicht aus Technik und Egomanie besteht, sondern aus menschlicher Wärme; ist diese vorhanden, überträgt diese sich unmittelbar in die musikalische Form. Die Sängerin besitzt eine gute Stimme, in der Ausführung blieb sie eine solide Rockröhre, deren Repertoire sehr gleichförmig ausfiel, im körperlichen Gebaren wirkte die sich stets freundliche gebende Interpretin geradezu wie eine Drama-Queen, auch ein wenig zu aufgesetzt bescheiden in ihren, private Dinge ausplaudernden, Einleitungen zu den Songs. Das private Jammerstück ›Ordinary Life‹ aber gehört in das intime Besprechungszimmer eines Psychoanalytikers, schließlich muß er für seine horrenden Honorare auch ein bißchen abgestraft werden. »Sari Schorr ist eine Naturgewalt, ein Meteor, ein Komet.« (Dan Cohen in: Nyack's News Without The Paper, 14.2.2016) Ihre Plattenfirma hat daraufhin ihre CD ›A Force of Nature‹ (Eine Naturgewalt) genannt; als Meteor bezeichnet man das Aufleuchten von Sternschnuppen im Moment ihres Verglühens zu Staub; ein Komet ist ein kleiner Himmelskörper mit mehreren Kilometern Durchmesser, im Weltall geht es raumtechnisch großzügig zu, aber sollte man diesen Vergleich benutzen, um einer Dame damit ein Kompliment zu machen? Doch halt, der Name Komet leitet sich aus dem Altgriechischen ab und bedeutet Haar-Stern oder Haar-Mähne. Und worüber schwärmt Dan Cohen, der Urheber diese Ausführungen? Über Frau Schorrs Haar. Damit nicht genug: »I ask you, how can you not sing like that when you’ve got that hair? […] I could spend the entire review — write an entire book, an ongoing series, even — about her raven dresses«. Danach nennt er sie nur noch Sari, und man weiß jetzt, was sich hier abspielt. Wir verhüllen unser Haupt und zitieren aus dem ›Urban Dictionary‹, was Dan mit Sari mittels dieser CD-Besprechung eigentlich bezweckte: getting into her pants. Die Plattenfirma war zynisch genug, Cohens kosmischen und (unfreiwillig) komischen Mix zu Werbezwecken zu benutzen, um aus Sari Schorr eine $ari $chorr zu machen. Wie traurig die Rockwelt doch manchmal sein kann.
Jürgen Jürgen schrieb am Montag, 2. April 2018 um 8:02:
Am 25. März 2018 ist Mike Harrison im Alter von 72 Jahren verstorben. Seine Auftritte mit der Hamburg Blues Band und vor allem mit Spooky Tooth im Jahr 2008 in der Bluesgarage werden mir immer unvergesslich bleiben. Wieder ist einer der größten Shouter der Rockgeschichte von uns gegangen. R.I.P. Mike
Dr M Dr M schrieb am Samstag, 31. März 2018 um 13:51:
Hoo Doo, Voo Doo, Wang Dang Doodle. Doo Da Deh. Boogie-Nächte in der Blues Garage. Hexen. Höllen. Donner, Blitz und Regen. Hexenmeister Kim Simmonds (500 Jahre alt, aber wie ein jungenhafter Schalk aussehend) kommt mit zwei Gitarren und zwei Begleitern (Bass und Drums) aus, um den Blues immer wieder neu auferstehen zu lassen. Dabei ist alles genau kalkuliert, denn Musik ist Mathematik. Schöner Klang ist bestimmt durch das numerische Verhältnis unter den Saitenlängen. Ein falscher Griff, und schon leidet die Harmonie. Die Texte haben da mehr Freiheit, alles Mögliche zu bedeuten und ins Beliebige abzugleiten. So sollte man die Texte von ›Witchy Feelin’‹ (ein die unzähligen anderen Platten überragende Scheibe) besser gleich ignorieren, denn da geht es drunter und drüber und sehr schlicht zu. Aber wir wollen ja auch Savoy Brown (Kim Simmonds Band seit über fünfzig Jahren) hören, keine durchdachten Gedichte. Meist mit geschlossenen Augen die Saiten greifend und streichend (auch: streichelnd), wirkt dieser freundlich-bescheidene Waliser wie der nette Junge von nebenan, mit dem man gern im Sandkasten spielen würde, Zauberburgen bauend und dazu abenteuerliche Geschichten sich ausdenkend. Der Blues wandelt sich ständig und bleibt, wie die Natur, dennoch stets der gleiche. May he live a thousand years!
LagrangeTush LagrangeTush schrieb am Freitag, 30. März 2018 um 19:43:
Savoy Brown war wie erwartet mega. Das Gitarrenspiel einsame "Spitze"!!!! Jetz freu`ich mich auf Ray Wilson wie Bolle...ich sag`nur Phil Collins lässt grüssen. Lieben Dank an das " Bluesgaragenteam"...Ihr seit wirklich einmalig !
rolf rolf schrieb am Dienstag, 27. März 2018 um 18:14:
Liebe Blues Bitch, vielen Dank für Deine nette Antwort, hat mich sehr gefreut. Erst einmal alles Gute und schöne Ostern Rolf.
Blues Bitch Blues Bitch schrieb am Sonntag, 25. März 2018 um 13:03:
Hi Rolf! As lovely as that sounds: »Kann ›Blues Bitch‹ auch Deutsch oder ist das zu schwierig für sie? Ich verstehe nämlich nicht alles, was sie schreibt.« I’m a Valley girl from the greater Los Angeles area. You should hear my Encino accent, it’s like, you know, totally. Americans don’t like to learn foreign languages, let alone German. No freakin’ way! Forget about a high school diploma or going to college. Nobody wants that. You have to learn for yourself, like, you know, visit a library, reading books. Ew! Not to worry. Reward without effort is meaningless. So keep on reading and someday you’ll get the meaning of my entries in the gästebuch, like, totally. You watch, you learn. I’m not saying that facetiously. There are always dictionaries. Or dump the crazy bitch.
rolf rolf schrieb am Freitag, 23. März 2018 um 11:56:
Kann "Blues Bitch" auch Deutsch oder ist das zu schwierig für sie? Ich verstehe nämlich nicht alles, was sie schreibt. Mit den Konzerten: weiter so, alles klar. Allerdings habt Ihr in der Bluesgarage auch einiges Potential an die Gaste Garage, Osnabrück,abgeben müssen - warum kann z. B. Michael Landau (hervorragende neue CD) nicht in der Bluesgarage auftreten, wie dort, oder zuvor Andy Timmons? Klar, Ihr könnt nicht alles machen, aber wären das nicht auch Optionen?
Coconut Coconut schrieb am Samstag, 17. März 2018 um 2:46:
Wow, was für 'ne geile Nacht und ach, wer hätte das gedacht, die Dire Straits noch mal zu hören, dazu noch live aus vollen Röhren. John Illsley hat das Werk vollbracht, mit seiner Band zurückgebracht, Musik, die nur noch selten läuft, bei jedem Stück hab ich geseufzt. Erinnerungen hat's geweckt, die tief im Innern war'n versteckt, vor langer Zeit schon zugestaubt, beinahe schon verlor'n geglaubt. Von der Musik total befreit, war der Heimweg gar nicht weit. Trotz Schnee und Eis lief alles glatt... Dank und Gruß von Coconut
LagrangeTush LagrangeTush schrieb am Freitag, 16. März 2018 um 21:41:
Auf Savoy Brown am 29.3. hab`ich gewartet...mega-freu`...Der Wahnsinn...Mega Dank an das Bluesgaragenteam !!!
Figuray Figuray schrieb am Sonntag, 4. März 2018 um 10:43:
Hallo lieber Henry wann hören wir J.D. SIMO bei euch im Club https://youtu.be/ZnV8OKzxU3Q Eine exzellente band jetzt noch zu haben denke ich, in ein par Jahren nur noch in Stadien zu hören denke ich L. G. Dirk
Mike Mike schrieb am Samstag, 10. Februar 2018 um 10:43:
Boss Time war wieder super.dazu diese tolle Location. Ein perfekter Abend, danke dafür.
Coconut Coconut schrieb am Sonntag, 4. Februar 2018 um 2:51:
Ruf's Blues Caravan...was für ein geiles Concert...eines, welches man unbedingt erlebt haben muss. Ein wohl unvergesslicher Abend, für den sich jeder einzelne an- und abgereiste Kilometer (300 insgesamt)gelohnt hat. So sollte man aber nicht rechnen, wenn man dem Virus "Blues Garage" unheilbar erlegen ist. Henry, Dir und Deiner fleißigen Family herzlichen Dank für dieses musikalische Highlight und die wie immer nette und zuvorkommende Bewirtung. Ich freu mich schon auf den nächsten Besuch in der heiligsten aller Blues- & Rockhallen...und hoffe auf KEINE Heilung von diesem Virus. Ich bin zu jung für einen Stock, doch nie zu alt für Blues und Rock! In diesem Sinne Euch einen schönen Sonntag.
Carteuser, Karin Carteuser, Karin schrieb am Montag, 29. Januar 2018 um 20:07:
🍺 Honigbrot, ich hoffe, du hast nix dagegen, wenn ich am 03-02- auch in die Bluesgarage komme. Es wird einfach die beste Mukke dort gespielt 🎵...und das live...einfach genial auch an das Bluesgaragenteam !!Macht einfach weiter so!! Ich freue mich mega auf weitere geile Events.💋
Klaus Fritsch Klaus Fritsch schrieb am Montag, 29. Januar 2018 um 19:59:
Liebes Blues Garagen Team. Hier ein ganz großes Dankeschön für das vergangene Wochenende. The Ash und Jimmy Cornett haben es geschafft aus einem alten "Rocker" einen jungen zu machen. Habe mich bei euch richtig wohl gefühlt. Komme bestimmt bald wieder. LG Klaus
David Hornstein David Hornstein schrieb am Samstag, 27. Januar 2018 um 16:19:
Hi Gestern bei Wishbones Ash gewesen. Das erste mal in der Blues Garage. Ziemlich geil. Aber ich habe mal zwei fragen. 1. wie heißt die Vorband 2. und bevor wish bone ash kamen kam ein Lied Country mäßig in welchem die Zeile she’s a lady vorkam. Ich habe nur die Version von Tom Jones gefunden und sas ist was anderes. Danke im Voraus
Dr M Dr M schrieb am Sonntag, 21. Januar 2018 um 13:31:
Heute, vor fünfzig Jahren, am 21. Januar 1968, nahm die Jimi Hendrix Experience in London einen Song auf, der erst ein halbes Jahr zuvor von Bob Dylan auf einem Album veröffentlicht worden war: ›All Along the Watchtower‹. Es läuft einem auch heute noch bei jedem Anhören ein kalter Schauer über den Rücken. Gleich zu Anfang wird man hineingezogen in dieses unvergängliche Stück musikalischer Magie: Nach jedem Takt hört man das unheimliche Schnarren der Vibraslap, und in der Mitte des Songs, wenn Hendrix »Hey!« ruft, wird es ganz psychedelisch mit dem Wah-Wah-Pedal und seinen traumhaften Effekten, als ob man von einer Welle davongetragen würde. Es hängt, wie jeder Garagenbesucher weiß, ein Hendrix-Gemälde auf der linken Seite der Bühne, und gleich rechts daneben die riesige, wunderschöne Gitarre, beides Symbole für den Geist der Garage. Heute ist die Blues Garage geschlossen, aber wer weiß, vielleicht, wenn man heute ein Ohr an die Tür legen würde, würde man ihn spielen hören, den von der Wand herabgestiegenen Jimi Hendrix, und singend: »There are many here among us / Who feel that life is but a joke.«
Sabine Behling Sabine Behling schrieb am Montag, 15. Januar 2018 um 8:01:
Samstag war wieder ein unvergesslicher Abend bei euch! Dire Strats haben unglaublich gut gespielt und eine tolle Show geboten, vielen Dank dafür, es hat unglaublichen spaß gemacht euch zuzuhören. Leider unvergesslich war auch das Publikum an der unteren Theke. Die Beschallung der Band war ja schon unglaublich (gut), aber einige der Zuschauer haben es nicht unterlassen zu quatschen und zu grölen. Das war mega nervig, und wenn sogar die Band aufhört zu spielen, sollte man vielleicht vom Personal doch mal einschreiten. Wir sind bei euch ja nun mal in keiner Großraumdisco um Party zu machen - jedenfalls nicht an dem Abend. Sabine Behling
Bühring Bühring schrieb am Dienstag, 9. Januar 2018 um 13:01:
Toll war die " Rock kantine" am vergangenen 26.12.17 🤘️
Blues Bitch Blues Bitch schrieb am Samstag, 16. Dezember 2017 um 15:07:
He’s an entertainer. He can talk in a relaxed sort of way. He’s every mother-in-law’s dream boy: Handsome, charming, funny, humble. If only he would have more money, but mother-in-law’s can’t have it all. He has the prospect of becoming famous very soon. He’s unpretentious. Olivier (Olly) Corpe (25) is the centre of ›The King’s Parade‹. Without him there would be no band. His voice is calm and you expect him to sing everything, maybe even a Backstreet Boys Song like »I want it that way«. Corpe told us that the band were accused of not having a love song in their repertoire. Now there’s a sentence you don’t hear quite often. So they finally wrote one. He’s not a kitschy schlagersänger. It’s all about harmonies, pleasant melodies, catchy tunes. »I am living the dream, / Of a music man […] Mumma told me some day son, / You'll make your name.« In twenty years time he will perform alone on stage singing like the great crooners such as Rudy Vallée, Frank Sinatra or Charles Aznavour. First time, they came here in 2014 as the opening act for J.J. Grey & Mofro, they »met the strangest, most wonderful man of the world who owns the place«. And that’s not a fake compliment, but a fact. »We like the very attentive German audiences. You guys stand there and stare and its beautiful, not getting drunk like us englishmen back home.« Less is more. They played two sets, each thirty minutes and an encore. It reflects the fact that they have produced only EPs, which means Extended Play but can also mean Essential Poems, the essence of things. There was not one boring moment. What more can you expect of a music band on stage? The concert was certainly a highlight of this year’s many concerts at the Blues Garage. Hopefully they will come back. ’Tis the season to be jolly. Or as they say in the USA: the holidays. And there is a saying in America: »Wait, there is more.« You know when X-mas kicks into high gear? Expensive gifts. Come on, Santa. I was a good girl this year. Santa baby, bring me a ’54 convertible, light blue, and a nice chauffeur too, to drive me to the Blues Garage when the trains are running late, and I feel blue. (Gotta train to catch! Gotta train to catch!)
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